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Proficheck: Mehr Sicherheit für Fahranfänger - TÜV Rheinland bietet kostenlosen Service für Führerschein-Neulinge
Köln (ots) - Mit der "Aktion Proficheck", die sich speziell an Fahranfänger richtet, leistet TÜV Rheinland einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Junge Autofahrer erhalten nach bestandener Fahrprüfung bei TÜV Rheinland einen Gutschein für die kostenlose Überprüfung ihres ersten Wagens. "Dabei kontrollieren und bewerten unsere Fachleute über 30 sicherheitsrelevante Bauteile - von den Reifen über Motor, Bremsen und Lenkung bis hin zu Beleuchtung und Sicherheitsgurten", sagt Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrt-Experte bei TÜV Rheinland. "Wer also die Probefahrt zu einem Besuch bei den TÜV Rheinland-Prüfstellen nutzt, geht auf Nummer sicher." Ohne Gutschein kostet der Proficheck 14,90 Euro. Der Gutschein ist im Internet unter www.tuv.com/proficheck auch als Download erhältlich.
Gerade junge Menschen suchen meist einen kostengünstigen fahrbaren Untersatz auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Doch nicht immer sind solche vermeintlichen "Schnäppchen" auch technisch einwandfrei. Untersuchungen zeigen, dass bei der Unfallbeteiligung von Pkw, die älter als acht Jahre sind, im Vergleich zu neueren Fahrzeugen doppelt so häufig technische Mängel als Ursachen festegestellt wurden. "Ein Auto muss nicht teuer, aber sicher sein", betont Sander. "Mit dem Proficheck helfen wir, technische Mängel rechtzeitig zu erkennen und das überproportional hohe Unfallrisiko junger Fahrer zu minimieren." Die Berliner Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer und der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering unterstützen das Projekt.
Laut Statistischem Bundesamt kamen im Jahr 2008 auf deutschen Straßen 887 junge Menschen im Alter von 18 bis 24 Jahren ums Leben. 2007 verzeichnete die Behörde noch 991 Todesopfer. Auch insgesamt sank die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr vergangenes Jahr bundesweit um 472 auf den historischen Tiefstand von 4.477. Trotz dieser positiven Entwicklung gilt: Jedes Opfer ist eines zu viel.
Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Unfalltoten bis zum Jahr 2010 um 50 Prozent zu senken. Der TÜV Rheinland-Proficheck ist ein Schritt auf dem Weg dorthin - zumindest was das Risiko durch technische Mängel am Pkw betrifft.

Sparen beim Fahren

Berlin (ots) - Wer demnächst mit dem Auto in den Urlaub startet, ist gut beraten seinen Spritverbrauch im Auge zu behalten. So steigt bei hohen Geschwindigkeiten der Spritverbrauch überproportional an. Wer eine Fahrgeschwindigkeit von maximal 130 km/h wählt und weitere Tipps beachtet, kann schnell 50 Euro und mehr für die Urlaubskasse einsparen*. Die Initiative "ich & mein auto" der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt, um spritsparend in den Urlaub und wieder nach Hause zu kommen: Tipp 1: Vor Beginn des Urlaubs sollte jeder Pkw-Nutzer den Reifendruck seines Fahrzeugs prüfen. Maßstab sollte das beladene Fahrzeug sein. Hier gilt die Faustregel: Angabe des Fahrzeugherstellers für den jeweiligen Beladungszustand plus 0,2 bar. Ein zu geringer Reifendruck erhöht den Kraftstoffverbrauch um bis zu zwei Prozent. Außerdem garantieren nur optimal gefüllte Reifen höchste Sicherheit. Tipp 2: Wer zum Beispiel auf der Fahrt von Stuttgart nach Büsum und zurück auf den Autobahnabschnitten ohne Geschwindigkeitsbeschränkung statt 160 km/h hundertdreißig fährt, kann bis zu 20 Liter Sprit und damit rund 30 Euro sparen. Tipp 3: Auch die Klimaanlage verbraucht Kraftstoff. Je nach Fahrzeug und Anwendung verursachen die meisten Klimaanlagen einen Mehrverbrauch zwischen 1 und 2 Litern auf 100 Kilometern. So können schnell zusätzliche Spritkosten von 20 bis 40 Euro zusammenkommen. Die dena empfiehlt die Klimaanlage sinnvoll einzusetzen. 5 Grad weniger als die Außentemperatur reichen vollkommen aus. Im Stadtverkehr kann die Klimaanlage ganz ausgeschaltet werden. Stattdessen sorgen dann offene Fenster und das Schiebedach für Abkühlung. Bei Geschwindigkeiten über 50 km/h ist hingegen auf geschlossene Fenster zu achten. Tipp 4: Fahrräder auf dem Dach erhöhen ab Tempo 100 aufgrund des hohen Luftwiderstands den Spritverbrauch um rund 40 Prozent. Für einen Kurzurlaub kann es sinnvoller sein, die Fahrräder am Urlaubsort zu leihen anstatt die eigenen Fahrräder mit dem Auto zu transportieren. Autofahrer, die zudem vorausschauend fahren und richtig schalten, können ihre Spritkosten weiter senken und auch damit die Urlaubskasse entlasten. Wer wissen will, wie hoch das persönliche Spritsparpotenzial ist, kann den interaktiven Spritsparcheck der Initiative unter www.ichundmeinauto.info nutzen. "ich & mein auto" ist eine Aktionsplattform für die effiziente Pkw-Nutzung. Sie wird von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und Partnern aus der Wirtschaft getragen sowie durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert.
* Berechnungsgrundlage: Spritpreis von 1,31 Euro pro Liter, Mittelklasse-Pkw mit einem Durchschnittsverbrauch von 7,4 Liter, Urlaubsstrecke von 1.600 Kilometern (entspricht Hin- und Rückfahrt Stuttgart - Büsum).

Eine Frühlingkur für Ihre Auto

(dpa) Nach den strapaziösen Wintermonaten wirkt der Lack vieler Autos etwas angegriffen.
Mit den geeigneten Pflegemitteln und der richtigen Vorgehensweise können Autofahrer ihre Karosse jedoch leicht wieder in leuchtenden Farben erstrahlen lassen. Worauf bei der Lack-Kur im Frühling zu achten ist, erklärt Arnulf Thiemel vom ADAC-Technikzentrum im bayerischen Landsberg.

"Zunächst einmal sollte das Auto nach dem Winter gründlich gewaschen werden", sagt Thiemel. Dabei sei es wichtig, angetrocknete Streusalzreste aus sämtlichen Ecken und Ritzen zu entfernen. Sie können nicht nur den Lack schädigen, sondern auch den Rostfraß fördern. Nach dem Abledern empfiehlt der Fahrzeugexperte, die Lackoberfläche rundum nach möglichen Steinschlagschäden abzusuchen. Solche Stellen sollten von Rost befreit und mit einem Lackreparaturset ausgebessert werden. Dabei wird mit einem Lackstift auf die Schadstelle zunächst Grundierung, Lack und zuletzt Klarlack getupft. Zwischen den Schritten muss der jeweilige Lack trocknen. Autofahrer sollten jedoch bedenken, dass eine Lackreparatur in Eigenregie nicht von Dauer ist, sagt Thiemel. Endgültig beseitigen ließen sich Lackschäden nur durch professionelles lackieren. Mit der Zeit stumpf gewordener Lack lässt sich anschließend durch Polieren wieder zum Glänzen bringen. Politurmittel enthalten laut Thiemel feinen Quarzsand, der die verwitterte obere Lackschicht abschleift und den darunter liegenden, leuchtkräftigen Lack freilegt. Wichtig sei jedoch, genau nach Anleitung der Produkthersteller vorzugehen und nicht bei direkter Sonneneinstrahlung zu polieren. Vorsicht ist auch mit Poliermaschinen angebracht: "Wenn man nicht aufpasst, hat man damit schnell den Decklack durchgeschliffen und sitzt auf dem blanken Blech", warnt der ADAC-Experte.

Im Anschluss an eine Politur sollte der renovierte Lack unbedingt mit einer Schicht Hartwachs versiegelt werden. Sonst ist die Freude über das frisch glänzende Auto nicht von langer Dauer.

Experten raten: Winterreifen für mehr Sicherheit - Auch in schneearmen Wintern nicht auf Winterreifen verzichten

Hannover (ots) - Wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um die Winterreifen zu montieren, darüber scheiden sich die Geister. Viele Autofahrer zögern diese Entscheidung hinaus, bis der erste richtige Schnee angesagt ist. Doch Winterreifen mit ihrem speziellen Profil sind nicht nur die erste Wahl, um gegen den Schnee gewappnet zu sein.

Das Thermometer muss gar nicht erst unter Null fallen, um auf Winterreifen umzurüsten, empfehlen Experten. Bereits bei niedrigen Plusgraden bieten Winterreifen aufgrund ihrer speziellen Gummimischung und der besonderen Gesamtkonstruktion ein wichtiges Sicherheitsplus. Erst recht frühmorgens, wenn die Fahrbahnen durch Bodennebel nass sind. Durch die zuweilen hohen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht kann es besonders nach strahlenden Sonnentagen in der Nacht zu Bodenfrost kommen. Bei solchen Straßenbedingungen können sich Sommerreifen nicht mehr geschmeidig dem Untergrund anpassen, sondern verhärten sich in Richtung Nullgradgrenze zunehmend.

Dieser Verlust an Haftfähigkeit kann gefährliche Folgen nach sich ziehen. Die nach neuesten Sicherheitsstandards verwendeten Hightech-Materialien von Winterreifen hingegen bieten auch bei niedrigen Temperaturen noch große Flexibilität. Dadurch greifen sie um einiges besser als Sommerpneus, was sich auch positiv auf den Bremsweg auswirkt. Ein durchaus geldwerter Vorteil, wenn dadurch der ungewollte Stoßfänger-Kontakt zum Vordermann verhindert werden kann.

Dass zusätzliche Sicherheit nicht viel kosten muss, beweist das Unternehmen Delticom mit seinem Onlineshop www.ReifenDirekt.de : Der auf den Reifenhandel im Internet spezialisierte europäische Marktführer, bietet neben der Auswahl unter rund 100 Reifenmarken und 25.000 Reifentypen auch aktuelle, objektive Tests, eine Menge Tipps und äußerst knapp kalkulierte Preise. Schon nach wenigen Klicks ist die leichte und sichere Bestellung im übersichtlichen Webshop abgeschlossen - der kostenlose Versand an die Wunschadresse inklusive. Delticom verfügt zudem über ein Netzwerk von deutschlandweit aktuell mehr als 5.700 Servicepartner-Werkstätten. Viele dieser Montagepartner lagern Sommerpneus auch ein.

Navi kein Ersatz für Straßenkarte

Stuttgart (ots) - Immer mehr Autofahrer lassen sich von Navigationsgeräten bequem ans Ziel führen. Die Straßenkarte können die elektronischen Wegweiser dennoch nicht völlig ersetzen, sagen die Sachverständigen von DEKRA, denn auch Navis sind nicht perfekt. Sie können schon mal abstürzen, bei leerem Akku die Arbeit verweigern oder den Fahrer in die Irre führen. In solchen Fällen leistet dann die klassische Karte gute Dienste.

Wer ins Ausland fährt, sollte unbedingt auf die Aktualität der Kartensoftware für das Urlaubsland achten. Das gilt insbesondere beim Geräteneukauf, denn ein nachträgliches Update kann ins Geld gehen. Neben einfacher Handhabung und Navigationssicherheit ist der Stromanschluss ans Bordnetz ein wichtiges Kriterium, sonst droht auf längeren Fahrten ein Systemausfall. Ansonsten ist der Komfort der elektronischen Lotsen beachtlich: Viele Geräte berücksichtigen die neuesten Verkehrsmeldungen, berechnen Entfernungen und schlagen Alternativrouten vor, wenn's stockt und staut.

Aktuelles Kartenmaterial gehört nach dem Rat von DEKRA trotzdem noch ins Handschuhfach. Karte oder Atlas sind immer einsatzbereit und bieten einen kompakten Überblick über die gesamte Fahrtroute. Zudem bieten sie noch eine Menge nützlicher Hinweise, zum Beispiel auf Sehenswürdigkeiten oder landschaftlich lohnende Strecken. Für die Die Camperzunft sollte auf spezielle Campingkarten zurückzugreifen. Sie sind Straßenkarte und Campingführer in einem.

Für die Vorbereitung einer Reise eignen sich ausgezeichnet die im Internet kostenlos angebotenen oder als PC-Programm erhältlichen Routenplaner. Sie berechnen europaweit die optimale Strecke, weisen die Kraftstoffkosten aus und zeigen staugefährdete Strecken an.

02.08.2008 Panne oder Unfall im Ausland - Was tun?

In Notfällen 112 wählen DEKRA: Unfallsituation sorgfältig aufnehmen

Stuttgart (ots) - Nicht immer läuft im Urlaub alles nach Plan. In Notfällen wie Unfall oder Panne erhalten Autofahrer EU-weit schnelle Hilfe unter der Notrufnummer 112. Vom Mobiltelefon aus können die Betroffenen mit dieser Nummer sogar ohne SIM-Karte und Zugangscode Polizei oder Rettungsdienst erreichen. (Einzige Ausnahme: Bulgarien mit 150.) Ansonsten heißt es bei Panne oder Unfall kühlen Kopf bewahren, die in vielen Ländern vorgeschriebene Warnweste anlegen und die Insassen in Sicherheit bringen.

Zudem ist die Unfall- oder Pannenstelle abzusichern oder das Fahrzeug abseits vom fließenden Verkehr abzustellen, raten die Sachverständigen von DEKRA. Hat's gekracht, ist es im Ausland ratsam, die Polizei zu rufen, damit der Unfall richtig aufgenommen wird. In vielen Ländern Osteuropas, auf dem Balkan, in Dänemark und der Türkei ist dies Pflicht. Für die eigene Unfallmeldung bei der Versicherung sind möglichst genaue Angaben zu Unfallgegner und Unfall erforderlich. Es empfiehlt sich weiter, die Unfallsituation, die Schäden an den Fahrzeugen sowie Bremsspuren, Splitter auf der Fahrbahn aus verschiedenen Richtungen zu fotografieren.
Eine wichtige Hilfe für die Unfallaufnahme ist der in zehn Sprachen verfügbare Europäische Unfallbericht (Download: www.gdv.de). Beide Unfallpartner füllen ihn aus, ohne ein Schuldanerkenntnis abzugeben.

Wichtig: Darüber hinaus keinesfalls weitere Dokumente unterschreiben. Die eigenen Versicherungsdaten sind auf Grünen Versicherungskarte enthalten, die beim eigenen Versicherer kostenlos erhältlich ist. Diese Karte ist zwar nicht überall vorgeschrieben, doch gehört sie unbedingt ins Reisegepäck, weil sie von der Polizei beim Unfall oft verlangt wird und die Schadenabwicklung erleichtert.

Wer bei Panne oder Unfall nicht ohne Hilfe dastehen will, sollte vorher bei einem Automobilclub oder Versicherer einen Auslandsschutzbrief abschließen, der Leistungen wie Pannen- und Abschlepphilfehilfe, Ersatzteilversand, Hotel- und Mietwagenreservierung einschließt. Außerdem geben viele Kfz-Werkstätten ihren Kunden bei der Jahresinspektion eine europaweit geltende Mobilitätsgarantie auf den Weg, die im Pannenfall für Hilfen wie Ersatzfahrzeug und Übernachtung aufkommt. Die entsprechende Hotline-Nummer sollte im Ausland immer griffbereit sein.

28.06.2008 Mit dem Auto in den Urlaub: Kleiner Check vor der großen Fahrt

Stuttgart (ots)- "Endlich Urlaub" - im Sommer gehen Millionen Bundesbürger wieder auf große Reise, und die meisten nutzen dafür das Auto. Damit der Trip in den sonnigen Süden oder andere Regionen Europas vom Start weg zum Vergnügen wird, sollte die Fahrt gut vorbereitet sein. Vor allem das Auto braucht eine kleine "Fitnesskur", die es auf die Strapazen der Fahrt vorbereitet.

Wer auf großer Fahrt unnötigen Ärger vermeiden will, sollte unbedingt Ölstand, Scheibenwaschanlage und Wischerblätter, aber auch die Beleuchtung, die Batterie, die Reifen und den Dachträger kontrollieren. Ein Check der Bremsflüssigkeit beugt dem Ausfall der Bremsen vor, der durch Dampfblasenbildung im Bremssystem besonders auf langen Passabfahrten droht. Bei zu niedrigem Stand der Bremsflüssigkeit keinesfalls einfach nachfüllen, sondern prüfen, ob ein gefährliches Leck im Bremssystem vorliegt, warnen die Sachverständigen von DEKRA.

Lange Reisen bringen besonders die Reifen in Dauerstress. Vor allem zu geringer Luftdruck bei vollbeladenem Auto ist Gift für die Pneus und kann zu gefährlichen Situationen führen. Laufen die Reifen heiß, drohen Reifenplatzer mit unkalkulierbaren Folgen, warnen die Unfallexperten von DEKRA. Auch auf Kraftstoffverbrauch und Verschleiß wirkt sich Minderdruck ungünstig aus. Deshalb den Luftdruck im Reifen nach Betriebsanleitung anpassen und unterwegs am kalten Reifen immer wieder kontrollieren. Die Reifen sollten noch genügend Profiltiefe aufweisen und nicht schon beim Start auf ein Minimum von 1,6 Millimeter abgefahren sein.

Liegt die letzte Inspektion schon länger zurück, empfiehlt sich zur Kontrolle der sicherheitsrelevanten Technik vor der Urlaubsfahrt eine Stippvisite in der Fachwerkstatt. Sie prüft Bremsen, Lenkung und Motoreinstellung, Kühlsystem, Luft- und Ölfilter. Gute Dienste leisten im Fall der Fälle auch ein leicht erreichbares Unfallset und der europäische Unfallbericht im Handschuhfach. Wer dann noch wichtiges Autozubehör an Bord hat, wie Warnweste, Erste-Hilfe-Material (Haltbarkeitsdatum beachten), Warndreieck, Werkzeug, Wagenheber und Ersatzglühlampen, der kann unbeschwert in den Urlaub starten.

08.06.2008 Autolack: Mischfarben sind der kommende Trend

Stuttgart (ots) -
2,2 Prozent aller neu zugelassenen Autos in Deutschland sind silber oder grau. Diese ganz neutralen Farben sind bald out: Wie die Fachzeitschrift AUTOStraßenverkehr berichtet, werden Autos zwar weiterhin silbrig glänzen, bekommen aber einen Blau- oder Gelbstich. Solche Töne werden der Trend 2008. Schwer im Kommen sind auch andere so genannte Bicoloreffekte: Farben, die nicht eindeutig einer bestimmten Familie zugeordnet werden können - zwischen Rot und Rost, Blau und Gold, Braun und Violett. Weiß liegt im Trend, vor allem bei Mode, Möbeln und bei Elektronik wie dem iPod. Und Autos? Da sind bisher erst 1,6 Prozent weiß; der Anteil wird sich laut AUTOStraßenverkehr erhöhen, eine Massenfarbe dürfte aber nicht daraus werden. Matte Autolacke sind zwar sehr begehrt, aber nur für wenige Modelle verfügbar, etwa für den Mercedes CL 65 AMG. Gründe: Mattlacke können nicht aufpoliert werden, Reparaturen sind kaum möglich, Öl und Fett hinterlassen hässliche Flecken, und Waschanlage sind für matte Lacke tabu.

01.05.2008 Autolack leidet

Stuttgart (ots) -
Vogelkleckse, Baumharz und Insektenreste setzen dem Autolack im Sommer gehörig zu. Vor allem in Kombination mit Wasser und Hitze erweisen sich diese Verunreinigungen als Lackkiller. Landet stark säurehaltiger Vogelkot auf dem Auto, wird der Lack bereits nach ein bis zwei Tagen geschädigt. Die nur stecknadelkopfgroßen Exkremente von Bienen und der zuckerhaltige "Honigtau" von Blattläusen ätzen die Fahrzeughaut ebenfalls kräftig an. Auch Insektenreste mögen Lacke nicht. "Rückt man den Lackkillern nicht rasch zu Leibe, fressen sie sich schnell durch den Decklack. Wer solche Schäden vermeiden will, sollte den aggressiven Schmutz sofort entfernen", empfiehlt DEKRA Lackexperte Anton Schmidt. Auch die regelmäßige Autowäsche beugt Lackschäden vor. Aber Vorsicht - Übereifer bei der Lackpflege kann schaden: Durch zu kräftiges Wienern arbeitet man Schmutzteilchen in den Lack, die ihn vorzeitig stumpf werden lassen. Und wer gar den Autolack mit einem harten Fliegenschwamm bearbeitet, erzeugt meist hässliche Kratzer. Anton Schmidt rät den Autofahrern, auch kleine Lackschäden vorsorglich auszubessern. Gealterter, stumpfer Lack erhält mit einer Politur neuen Glanz. Den Zeitpunkt für eine solche Frischekur erkennt man daran, dass Wasser nicht mehr von der Oberfläche abperlt. Und eine gelegentliche Konservierung mit Hartwachs versiegelt die frisch gewaschene Lackoberfläche für viele Wochen.

16.02.2008 Studie Autokauf

Wiesbaden (ots) -
- Schlechter erster Eindruck: Die Hälfte aller Probefahrtanfragen von Kaufinteressenten eines Neuwagens bleibt unbeantwortet; Toyota und Mercedes am besten, VW und Audi am schlechtesten
- Automobilvertrieb: Handel und Hersteller ziehen nur selten an einem Strang
- Verkaufschancen bleiben ungenutzt, Werbeinvestitionen verpuffen 1,5 Milliarden Euro haben die Automobilhersteller 2007 allein in klassische Werbung investiert. Das Ziel ist klar: Interesse wecken, Kaufimpulse auslösen, Neuwagen verkaufen. Eines der wichtigsten Verkaufsinstrumente dabei ist die Probefahrt. Sie wird daher von den Herstellern aktiv angeboten: einfach zu buchen über deren Websites oder Hotlines. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass knapp die Hälfte aller Probefahrtanfragen von Kaufinteressenten nicht bearbeitet wird und im Sande verläuft. Die Folge: Verkaufschancen bleiben ungenutzt, Werbeinvestitionen verpuffen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Marketing Partner aus Wiesbaden. Untersucht wurden die zehn absatzstärksten Automarken in Deutschland. Insgesamt wurden 400 Testanfragen über die Website bzw. die Hotline dieser Hersteller gestellt, mit dem Hinweis, innerhalb der nächsten drei Monate einen Neuwagen kaufen zu wollen.

14.01.2008 DEKRA

Weiterstadt (ots)
- Der Skoda Octavia gehört in der Kompaktklasse zu den Fahrzeugen mit der höchsten Qualität. Bester ist er beim Vergleich von Autos dieses Segments mit Laufleistungen zwischen 30.000 und 60.000 Kilometern. Dies ergibt der neue DEKRA Mängelreport, bei dem die getesteten Modelle erstmals nach Kilometerleistungen sortiert wurden. Zudem flossen ausschließlich gebrauchtwagenspezifische Beanstandungen in die Bewertung ein. Der Wartungszustand wurde als Kriterium hingegen ausgeklammert. Der in der Zeitschrift "auto motor und sport" erscheinende Autoratgeber nutzt als Datenbasis rund 15 Millionen Untersuchungen aus den vergangenen zwei Jahren. Dabei werden nur die Fahrzeugtypen ausgewertet, die mehr als tausendmal pro Laufleistungsbereich geprüft wurden. Die Unterteilung nach Kilometerleistung ermöglicht laut DEKRA gegenüber Altersgruppen-Einteilungen eine bessere Vergleichbarkeit und verhindert so die Gegenüberstellung von wenig gefahrenen Kleinwagen mit Oberklasse-Limousinen mit hoher Laufleistung.

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